Coaching für Führungskräfte ist kein Luxus. Es ist der entscheidende Unterschied zwischen mittelmäßiger und wirklich guter Führung. Ich habe mich mit Eginhard Kieß zusammengesetzt, weil mich sein Weg fasziniert: fast drei Jahrzehnte als Personal Trainer und Leadership Coach für erfolgreiche Unternehmer. In Folge 2 von Behind the Scenes in Marketing hat er offen erzählt, wie er dahin gekommen ist, warum der Personal-Training-Markt gerade komplett auf den Kopf gestellt wird und warum das Reiss Motivation Profile eines der mächtigsten Werkzeuge für Führung und Teamdynamik ist.
Hier sind die wichtigsten Erkenntnisse aus unserem Gespräch, mit konkreten Takeaways für Unternehmer, Führungskräfte und alle, die ihr Business oder ihr Team auf ein neues Level bringen wollen.
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Vom arbeitslosen Sportlehrer zum gefragten Leadership Coach
Freiberuflich als Fitnesstrainer: Ein ehrlicher Start ohne Businessplan
Eginhards Karriere hat nicht mit einem ausgefeilten Businessplan angefangen, sondern mit einer gehörigen Portion Naivität und dem Mut, es trotzdem zu versuchen. Nach dem Sportstudium in Köln und einer Stelle als Sportlehrer in einer Rehaklinik verlor er Mitte der 1990er Jahre durch die Gesundheitsreform seinen Job. Ein Artikel im Stern aus dem Jahr 1996 mit dem Titel „Der Bodyguard kommt nach Hause“ brachte ihn auf die Idee, freiberuflich als Fitnesstrainer zu arbeiten.
„Ich bin quasi am 1. Juni 97 morgens aus dem Bett gesprungen, habe gesagt, ich bin Personal Trainer – und dachte, ich bin toller Hengst.
Was folgte, war ein Jahr ohne eine einzige Anfrage. Kein Klient, nichts. Die ernüchternde Erkenntnis: Eine Visitenkarte und ein Flyer bauen kein Business auf.
Die Ohrfeige, die alles veränderte
Den Wendepunkt brachte sein erster echter Klient. Ein junger Unternehmer, der ihm bereits in der fünften Trainingseinheit klare Worte mitgab:
„Eginhard, du hast keinen Plan von dem, was du da tust. Du bist viel zu billig – und komm von deinem Diplomsportlehrer-Dasein runter und lerne unternehmerisch zu denken.“
Das hat gesessen. Und es war der Beginn einer langen unternehmerischen Lernreise. Eginhard hat die Trainingseinheiten mit erfolgreichen Unternehmern nicht nur genutzt, um deren Körper zu stärken, sondern auch sein eigenes Business-Denken zu schärfen. Kostenlos gecoacht von denselben Menschen, die ihm gleichzeitig ihr Training bezahlten.
Praxistipp: Wer selbstständig ist, sollte die Nähe zu erfahrenen Unternehmern aktiv suchen, in Netzwerken, auf Events oder gemeinsamen Aktivitäten. Ehrliches Feedback von jemandem, der es besser kann, ist oft mehr wert als jedes Seminar.
Kaltakquise war 1998 nötig und ist es 2026 wieder
Hartnäckigkeit als Erfolgsfaktor für freiberufliche Fitnesstrainer
Seinen ersten Klienten hat Eginhard nicht durch Instagram oder Google gewonnen, sondern durch konsequente Kaltakquise per Telefon. Fünf Wochen lang, dreimal pro Woche, hat er denselben Unternehmer angerufen, bis er irgendwann einen Rückruf bekam.
„Ich habe tatsächlich fünf Wochen lang dreimal die Woche angerufen, bis ich irgendwann einen Rückruf bekam.“
Was damals aus der Not geboren war, ist heute wieder aktuell. Der Markt für freiberufliche Fitnesstrainer hat sich dramatisch verändert: enormes Angebot, Preiswettbewerb durch nebenberufliche Trainer, stagnierende Kaufkraft und veränderte Suchgewohnheiten der Klienten.
Die Marktbereinigung im Personal Training
Eginhard beschreibt die aktuelle Lage schonungslos:
- Das Angebot ist riesig, von 11 Euro bei eBay Kleinanzeigen bis zu 250 Euro pro Einheit
- Viele Trainer arbeiten nebenberuflich und drücken damit das Preisniveau
- Die wirtschaftliche Anspannung in Deutschland verringert die Zahl zahlungskräftiger Klienten
- Viele Trainer reagieren mit Abwarten statt mit Handeln
„Ich nehme wahr, viele Trainer verschließen sich. Ein Verhalten, wo ich mir nur sage: völliges Unverständnis – vor dem Mauseloch zu sitzen und zu hoffen, der Sturm zieht vorbei.“
Takeaway für Selbstständige: Wer im Premium-Segment arbeitet und auf rein passiven Online-Traffic setzt, wird in schwierigen Marktphasen verlieren. Aktive, personalisierte Akquise ist kein Rückschritt, sondern eine bewährte Methode, die gerade wieder an Bedeutung gewinnt.
Wie aus Personal Training Leadership Coaching wurde
Vertrauen als Türöffner im Coaching für Führungskräfte
Eginhard trainiert seine Klienten nicht nur körperlich. Er ist oft die einzige Person, der sie ihre unternehmerischen Sorgen wirklich anvertrauen. Zweimal pro Woche, über viele Jahre hinweg, entsteht eine Vertrauensbasis, die selbst Vorstandskollegen oder Ehepartnern selten gelingt.
Ein konkretes Beispiel aus unserem Gespräch: Ein Klient, dem Eginhard per Herzratenvariabilität-Messung einen besorgniserregenden kardialen Befund nachgewiesen hat, öffnete sich spontan über ein riesiges unternehmerisches Problem, nämlich die notwendige Entlassung seines Vorstands.
„Ich kann mit niemandem darüber reden. Ich kann ja nicht im Unternehmen erzählen, dass ich meinen Vorstand entlassen muss. Einen Freund, mit dem ich reden könnte, den sehe ich seltener als dich. Dich sehe ich zweimal die Woche.“
Aus diesem Vertrauen heraus hat sich über Jahre ein zweites Kompetenzfeld entwickelt: Leadership Coaching. Kein geplanter Pivot, sondern organisches Wachstum aus echten Beziehungen.
Der bewusste Schritt zur Spezialisierung
Mit 56 Jahren hat Eginhard eine bewusste Entscheidung getroffen: Er trennte sich von sechs langjährigen Personal-Training-Klienten, um Kapazitäten für das Coaching von Führungskräften zu schaffen. Eine schwere Entscheidung, aber eine strategisch kluge.
Lernpunkt für Unternehmer: Wachstum bedeutet manchmal, Bestehendes loszulassen. Wer sein Portfolio nicht bewusst steuert, wird von seiner Vergangenheit limitiert.
Führungskräfte Coaching Methoden: Das Reiss Motivation Profile
Was ist das Reiss Motivation Profile?
Das Reiss Motivation Profile (RMP) gehört zu den wirksamsten Führungskräfte Coaching Methoden und ist ein wissenschaftlich entwickeltes Persönlichkeitsinstrument, das 16 grundlegende Lebensmotive misst. Diese Motive beschreiben, was Menschen wirklich antreibt, nicht auf der Oberfläche, sondern in ihrem Innersten.
Die 16 Lebensmotive umfassen unter anderem:
- Macht – der Wunsch, Einfluss auszuüben
- Neugier – das Streben nach Wissen und Neuerung
- Anerkennung – das Bedürfnis nach Bestätigung durch andere
- Unabhängigkeit – der Wunsch nach Autonomie
- Beziehungen – die Bedeutung sozialer Kontakte
- Rache – der Antrieb, sich durchzusetzen und zu konkurrieren
Und das ist entscheidend: Es gibt keine guten oder schlechten Ausprägungen. Jede Kombination beschreibt einen einzigartigen Menschen, ohne Wertung.
„Beim Reiss Profil geht’s nicht um Stärken und Schwächen und es geht nie um eine Bewertung. Alle Menschen sind gut.“
Warum diese Coaching-Methode Führungskräfte nachhaltig verändert
Eginhard hat mir erzählt, wie das Reiss Profil seine eigene Kommunikation grundlegend verändert hat. Nicht im Sinne von Manipulation, sondern durch ein tieferes Verständnis, welche Botschaften bei welchen Menschen ankommen.
„Ich bin in Gespräche mit potenziellen Klienten ganz anders reingegangen. Ich habe ein ganz anderes Wording entwickelt – sodass mein Gegenüber im Unterbewusstsein festgestellt hat: Der Kieß passt zu mir oder eben nicht.“
Das Ergebnis: Die Klienten, die sich nach diesem veränderten Kommunikationsstil für ihn entschieden haben, trainieren noch heute. Keine Abbrüche, keine Unzufriedenheit, weil die Motivlagen einfach zusammenpassen.
Motivation von Mitarbeitern steigern: Zwei Praxisbeispiele
Beispiel 1: Konflikt zwischen zwei Unternehmensinhabern lösen
Die Ausgangssituation
Eginhard hat bei einer Motorrad-Unternehmerausfahrt einen Firmeninhaber kennengelernt, der einen schwelenden Konflikt mit seinem Mitinhaber hatte. Die Ursache: grundlegend unterschiedliche Motivausprägungen in Bereichen wie Macht, Rache und Kommunikation.
Die Intervention
Er hat sich mit beiden Inhabern zusammengesetzt, die jeweiligen Reiss-Profile gegenübergestellt und herausgearbeitet, wo die Konflikte entstanden, und warum. Ein zentrales Werkzeug dabei war die persönliche Pflegewaschanleitung.
„Wie willst du, dass ich dich wasche, damit deine Baumwollsocke nicht eingeht? Ich darf halt die Temperatur nicht auf 60 Grad stellen. Wie mache ich das im zwischenmenschlichen Umgang?“
Konkret bedeutet das: Welche Kommunikationsformen und welcher Umgang miteinander ermöglichen Zusammenarbeit, ohne dass ein Beteiligter dauerhaft gegen seine eigenen Motive arbeiten muss?
Das Ergebnis
Leider kam es trotz der Intervention Jahre später zur Eskalation, weil einer der Inhaber nicht bereit war, sich auf Veränderung einzulassen. Am Ende wurde ein Inhaber ausgezahlt. Eine teure Lösung, die früher hätte verhindert werden können.
Wichtige Erkenntnis: Coaching und Mediation können Probleme nur dann lösen, wenn alle Beteiligten bereit sind, Verantwortung zu übernehmen.
Beispiel 2: Motivation von Mitarbeitern steigern im Rechnungswesen
Das Problem
In einem Großunternehmen arbeiteten drei Mitarbeiterinnen im Rechnungswesen für unterschiedliche Standorte zusammen, oder eigentlich: gegeneinander. Die Stimmung war angespannt, Konflikte waren an der Tagesordnung.
Die Analyse
Eginhard hat für jede der drei Frauen ein individuelles Reiss Profil erstellt. Im gemeinsamen Gespräch zeigte sich: Zwei Motive waren besonders aufschlussreich, nämlich Neugier und Anerkennung.
Die jüngste Mitarbeiterin hatte ein stark ausgeprägtes Neugier-Motiv. Sie erkannte schnell Optimierungspotenzial und entwickelte ein innovatives Excel-Tool. Die beiden älteren Kolleginnen mit geringerem Neugier-Motiv und langjähriger Routine fühlten sich übergangen und blockierten die Neuerung.
Die junge Mitarbeiterin wiederum hatte ein starkes Anerkennungsmotiv und bekam keine Bestätigung für ihre Arbeit. Das führte zu Tränen, Verletzungen und einer vergifteten Teamdynamik.
„Die anderen hatten ein niedriges Anerkennungsmotiv. Die haben gar nicht erkannt, dass sie ihr damit weh tun.“
Die Lösung
Sobald alle drei verstanden, warum sie so reagierten wie sie reagierten, veränderte sich die Dynamik. Die ältere Kollegin sagte spontan: „Hätte ich ja nie gedacht, dass du deswegen…“ Damit war der erste echte Dialog möglich.
Takeaway für Teamführung: Wer die Motivation von Mitarbeitern steigern will, muss zuerst verstehen, was sie wirklich antreibt. Konflikte entstehen oft nicht aus bösem Willen, sondern aus unterschiedlichen Motivlagen.
Homeoffice, Open Space und Burnout: wenn Unternehmenskultur gegen Motivlagen arbeitet
Der Silicon-Valley-Trend und seine Nebenwirkungen
Anfang der 2000er Jahre haben viele deutsche Unternehmen den Großraumbüro-Trend kopiert: offene Flächen, Kickertische, keine Türen. Der Gedanke dahinter war gut, aber die Umsetzung ignorierte eine wichtige Realität.
Eginhard beschreibt einen Typus Mitarbeiter, der in solchen Umgebungen systematisch scheitert: Menschen mit einem geringen Beziehungsmotiv und einem starken Unabhängigkeitsmotiv. Diese Menschen sind nicht introvertiert aus Schwäche, sondern weil ihre Motivstruktur tiefe, selektive Verbindungen bevorzugt.
„Wenn du so einen Menschen in so eine Großraumkonstellation reinstellst, dreht er durch. Kommunikativer Overkill. Nach einem dreiviertel Jahr hat er ein Burnout.“
Homeoffice als Motivfrage, nicht als Disziplinfrage
Der Streit um Homeoffice ist in vielen Unternehmen ein Dauerthema. Das fand ich besonders interessant: Effektives Coaching für Führungskräfte hilft dabei, eine differenziertere Betrachtung einzunehmen. Es geht nicht darum, wer Recht hat, sondern zu verstehen, warum ein Mitarbeiter zu Hause besser performt.
„Hauptsache, die Arbeit ist gemacht. Wenn der Antonio zu Hause 100% Performance geben kann, sage ich als Unternehmer: Wie geil ist das denn?“
Empfehlung: Führungskräfte, die pauschal gegen Homeoffice sind, sollten sich fragen, ob sie damit möglicherweise ihre leistungsstärksten Mitarbeiter vergraulen, nicht weil diese faul sind, sondern weil ihre Motivlage schlicht nicht mit dem Präsenzzwang kompatibel ist.
Marketing für Coaches und freiberufliche Fitnesstrainer: Kanäle, die wirklich funktionieren
Zielgruppe bestimmt den Kanal
Eginhard hat in seiner langen Karriere als freiberuflicher Fitnesstrainer nie bei Instagram oder Facebook gepostet, weil seine Zielgruppe dort schlicht nicht ist.
„Meine Zielgruppe weiß auch gar nicht, wie Facebook oder Instagram geschrieben wird. Die haben keine Zeit, sich dort rumzutreiben.“
Für das Leadership Coaching sieht die Rechnung anders aus: Hier ist LinkedIn der Hauptkanal, nicht weil die Entscheider dort persönlich scrollen, sondern weil HR-Abteilungen und Talentmanagement-Verantwortliche dort aktiv sind.
Die drei Säulen des Marketings für Premiumanbieter
Aus unserem Gespräch lassen sich drei konkrete Marketingstrategien für hochpreisige Dienstleister ableiten:
- Personalisierte Kaltakquise: Recherche über Branchenmagazine und Unternehmensverzeichnisse, individuelles Anschreiben, kein Massenversand
- Netzwerkpflege und Empfehlungen: Die meisten hochwertigen Aufträge entstehen über persönliche Beziehungen und Mund-zu-Mund-Empfehlung
- Content auf dem richtigen Kanal: LinkedIn für B2B-Coaching, eigene Website mit SEO-optimierten Fachartikeln für organische Reichweite
Praxistipp: Bevor du postest, frage dich: Wo ist meine Zielgruppe wirklich aktiv und was sucht sie dort? Wer im Premium-Segment unterwegs ist, braucht Tiefe statt Reichweite.
Key Takeaways
- Das Reiss Motivation Profile ist kein Test, sondern ein Gesprächswerkzeug, die eigentliche Wirkung entfaltet sich im strukturierten Auswertungsgespräch (mindestens 2 Stunden)
- Coaching für Führungskräfte scheitert oft, weil Mitarbeiter an falschen Positionen sitzen, nicht aus bösem Willen, sondern aus Unwissenheit über Motivlagen
- Die Motivation von Mitarbeitern steigern gelingt am besten durch Selbstkenntnis, wer seine eigenen Motive kennt, führt authentischer und passgenauer
- Freiberufliche Fitnesstrainer müssen aktiv akquirieren, wer sein Angebot nicht schärft, verliert im Preiswettbewerb
- Homeoffice-Entscheidungen sollten motivationsbasiert getroffen werden, nicht nach Bauchgefühl oder politischem Trend
- Empfehlungen und persönliche Netzwerke bleiben die stärksten Vertriebskanäle im hochpreisigen Dienstleistungsbereich
- Führungskräfte Coaching Methoden wie das RMP machen unbewusstes Verhalten sichtbar, das ist die Grundlage für echte Veränderung
Fazit: Selbstkenntnis ist der Anfang jeder guten Führung
Ich habe selten mit jemandem gesprochen, der so viel Tiefe in das Thema Führung mitbringt wie Eginhard. Tiefe in der Beziehung zu seinen Klienten, in der Analyse menschlicher Motivation und in der Konsequenz, mit der er seine Erkenntnisse umsetzt.
Das Reiss Motivation Profile ist dabei kein Allheilmittel, aber es ist eines der präzisesten Werkzeuge im Coaching für Führungskräfte, um unbewusstes Verhalten sichtbar zu machen und damit die Grundlage für echte Veränderung zu schaffen. Ob im Team, in der Führung oder als Einzelunternehmer: Wer versteht, warum er selbst so tickt wie er tickt und warum andere es eben anders tun, trifft bessere Entscheidungen, führt mit mehr Empathie und baut stabilere Beziehungen auf.
Bist du Führungskraft, Unternehmer oder Selbstständiger und erkennst dich in den beschriebenen Situationen wieder? Dann könnte ein Gespräch mit Eginhard der nächste sinnvolle Schritt sein.
👉 Eginhard erreichst du über seine Website: eginhard-kiess.coach
Auf LinkedIn findest du ihn unter seinem Namen, und für Personal-Trainer-Coaching gibt es außerdem seinen eigenen Podcast auf personaltrainerpodcast.de.
🎧 Das vollständige Gespräch hörst du in Folge 2 von Behind the Scenes in Marketing mit Antonio Blago:
Zur Podcastfolge auf YouTube
FAQ: Coaching Führungskräfte
1. Was bringt Coaching für Führungskräfte konkret?
Coaching für Führungskräfte schafft den Raum für Selbstreflexion, den der Alltag einfach nicht bietet. Führungskräfte lernen, ihre eigenen Motivlagen zu verstehen, klarer zu kommunizieren und ihr Team effektiver zu führen. Konkret bedeutet das: weniger Konflikte, höhere Mitarbeiterzufriedenheit und bessere Entscheidungen unter Druck. Eginhard kombiniert dabei psychologisches Tiefenwissen mit jahrzehntelanger Praxiserfahrung aus dem direkten Umfeld erfolgreicher Unternehmer.
2. Welche Führungskräfte Coaching Methoden sind besonders wirksam?
Zu den wirksamsten Führungskräfte Coaching Methoden zählen das Reiss Motivation Profile, systemisches Coaching, lösungsorientierte Gesprächsführung und Konfliktmediation. Das Reiss Motivation Profile hebt sich dabei hervor, weil es keine Verhaltenstypen beschreibt, sondern die tiefsten Antriebskräfte eines Menschen sichtbar macht, ohne Wertung. Das schafft echtes Verständnis statt oberflächlicher Kategorisierung und ermöglicht nachhaltige Veränderung in Führung und Teamdynamik.
3. Wie kann ich die Motivation von Mitarbeitern steigern?
Um die Motivation von Mitarbeitern nachhaltig zu steigern, reichen Incentives und Gehaltserhöhungen allein nicht aus. Entscheidend ist, die individuellen Lebensmotive jedes Mitarbeiters zu kennen. Wer weiß, ob jemand durch Anerkennung, Autonomie oder Wettbewerb angetrieben wird, kann Aufgaben, Strukturen und Kommunikation darauf abstimmen. Tools wie das Reiss Motivation Profile helfen Führungskräften, genau diese Einblicke zu gewinnen und damit ein Umfeld zu schaffen, in dem Mitarbeiter dauerhaft ihr Bestes geben wollen.
4. Was ist das Reiss Motivation Profile und wie unterscheidet es sich von anderen Persönlichkeitstests?
Das Reiss Motivation Profile (RMP) wurde vom amerikanischen Psychologieprofessor Steven Reiss entwickelt und misst 16 grundlegende Lebensmotive. Im Gegensatz zu Typologien wie dem MBTI oder DISG bewertet das RMP keine Verhaltensweisen oder Stärken, sondern die tiefsten Antriebskräfte eines Menschen, ohne Wertung. Es gibt kein „gut“ oder „schlecht“, nur unterschiedliche Ausprägungen. Das macht es besonders wertvoll für das Coaching von Führungskräften, weil es Verständnis statt Bewertung fördert.
5. Lohnt es sich, freiberuflich als Fitnesstrainer zu arbeiten?
Freiberuflich als Fitnesstrainer zu arbeiten kann sehr lukrativ sein, vorausgesetzt, man positioniert sich klar und akquiriert aktiv. Eginhards Geschichte zeigt, dass der Schlüssel im Premium-Segment liegt: wenige, hochwertige Klienten statt vieler Billigangebote. Wer seinen Wert kennt, professionell kommuniziert und bereit ist, durch Kaltakquise und Netzwerkpflege Beziehungen aufzubauen, kann als freiberuflicher Fitnesstrainer langfristig erfolgreich sein. Die Kombination aus körperlichem Training und Coaching-Kompetenz eröffnet dabei zusätzliche Einkommensquellen.
6. Wie läuft ein Coaching-Gespräch mit Eginhard Kieß ab?
Eginhard hat eine eigene Methodik entwickelt, die über die Standardauswertung hinausgeht. Nach der Erstellung des Reiss Profils findet ein Auswertungsgespräch statt, das mindestens zwei Stunden dauert. Dabei werden nicht nur die Motivlagen erklärt, sondern konkrete Konsequenzen für das private und berufliche Leben, Kommunikationsstile und mögliche Reibungspunkte in Teams herausgearbeitet. Der Fokus liegt auf praxisnaher Anwendbarkeit, nicht auf theoretischer Analyse. Kontakt über eginhard-kiess.coach.


